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Anthurie, Zimmerpflanze des Monats Dezember

Die Anthurie zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Schön anzuschauen, einfach zu pflegen und eine echte Persönlichkeit im Haus. Mit weißen Hochblättern hat sie eine ruhige Ausstrahlung, während die leuchtenden Sorten einen besonders lebhaften Eindruck hinterlassen. Obwohl der farbige Teil der Pflanze von vielen für die Blüte gehalten wird, handelt es sich eigentlich um ein farbiges Hochblatt. Die Blüten der Anthurie sind nämlich sehr klein und befinden sich alle auf dem Kolben, den das Hochblatt umgibt.



Garten Müller´s Pflegetipps

  • Anthurien stehen gerne hell, aber besser nicht in voller Sonne. 
  • Halten Sie die Zimmertemperatur bei  18-22°C, die Pflanze darf nicht zu kalt stehen.
  • Der Topfballen darf nicht austrocknen, aber auch nicht im Wasser stehen. 
  • Regelmäßiges Sprühen ahmt die Bedingungen im tropischen Regenwald mit höherer Luftfeuchtigkeit nach.
  • Verwelkte Blüten können entfernt werden. 
  • Eine Düngergabe alle drei Wochen hilft der Anthurie lange und reich zu blühen.



Sortimentsauswahl
Das Anthurien-Sortiment wurde in letzter Zeit deutlich erweitert. Es gibt viele Sorten der glänzenden Andreanum-Anthurien (Andreanum Grp, glänzende Hochblätter, gerader Kolben). Sie haben die Auswahl aus großen, lockeren Formen, mit Hochblättern groß wie Elefantenohren, bis hin zu hübschen kompakten Arten mit kleinen Blütenständen. Es gibt prachtvolle Farben wie Weiß, Rot, Rosa, Lila, Zitronengelb, Grün und Braun, aber Anthurien werden auch als zweifarbige Zimmerpflanze kultiviert mit gefleckten oder grünen „Blüten”. Besonders auffällig sind die ‘Love’ und die ‘Champion’-Serien. Bei einigen Sorten wird eine Blühgarantie von 300 Tagen gegeben. Neben der Andreanum-Anthurie gehört auch die Flamingoblume der A. Scherzerianum Gruppe (matte Hochblätter und ein spiralförmiger Kolben) zum Angebot, und es gibt Anthurien mit auffallend dekorativem grünem Laub, wie A. clarinervium, A. 'Renaissance', A. 'Rain Forest' und A. 'Jungle King'.



Herkunft 
Die Anthurie stammt aus den tropischen Regenwäldern Kolumbiens, Guatemalas und des Amazonasgebietes in Brasilien. Dort wachsen die Pflanze als Epiphyt: das bedeutet, dass sie mit relativ wenigen Wurzeln in und auf Bäumen wachsen, ohne diesen Nährstoffe zu entziehen. Die Pflanze bekommt dort ausreichend Licht, ist aber keiner grellen Sonne ausgesetzt, und sie befindet sich die ganze Zeit über in einer schön warmen Umgebung mit einem hohen Feuchtigkeitsgrad.

Quelle: www.blumenbuero.de

Ihre Ansprechpartnerin

 
Astrid Nöcker  
- Floristin